Sri Lanka mit Kindern – Zwischen Dschungel, Ozean und unvergesslichen Familienmomenten

Sri Lanka hat uns vom ersten Moment an berührt – mit seinem warmen Lächeln, dem Duft von Gewürzen in der Luft und einer unglaublichen Vielfalt auf kleinstem Raum. Gemeinsam mit unseren Kindern tauchten wir ein in eine Welt aus sattgrünen Teeplantagen, wilden Tieren und endlosen Stränden. Jeder Tag fühlte sich wie ein neues kleines Abenteuer an. Sri Lanka mit Kindern war Mitte Februar der erste Stop unserer 8 wöchigen Auszeit.

Anreise

Wir sind mit Etihad Airways von Frankfurt nach Columbo geflogen und haben den Abendflug gewählt. Mit Kindern kann ich das absolut empfehlen, weil beide Kinder abends müde waren und nach dem Essen im Flugzeug schnell geschlafen haben. An Board hat sich das Team toll um uns bzw. die Kinder gekümmert , so dass wir uns sehr wohl gefühlt haben. Da wir mit einem Baby unterwegs waren, bekamen wir eine Reihe mit Babybett und großer Beinfreiheit.

Auf Sri Lanka haben wir uns über unsere Unterkunft eine Abholung vom Flughafen zum Hotel organisiert. Die Kindersitze haben wir von zu Hause mitgenommen. Es ist zwar aufwendiger aber dafür ist man bei den Transfers und Ausflügen flexibel und ist nicht angewiesen auf Fahrer mit Kindersitzen. Außerdem nehmen die Airlines die Kindersitze und auch Buggys kostenlos mit.

Reiseroute

  • Mirissa: Cooler Ort mit lässigen Cafés, toller Atmosphäre und goldenen Stränden.
  • Ella: Grünes Bergdorf mit toller Natur aber auch sehr touristisch.
  • Hiriketiya: Lässiger Surferort mit coolem Vibe
  • Hikkaduwa: Lebhafter Küstenort mit tollen Strände aber fehlender Atmosphäre

Transport vor Ort

Vor Ort sind haben wir viel zu Fuß gemacht, sind mit den Bussen gefahren und natürlich TukTuk gefahren. Für die Nutzung der TukTuks oder Taxis nutzt am besten die Apps von Uber oder PickMe. Das ist deutlich günstiger als die Fahrzeuge am Straßenrand. Mit den lokalen Bussen kurze Strecken zu fahren ist ein Abenteuer. Es gibt zwar Bushaltestellen aber man kann die Busse mit winken auch anhalten. Preislich sind die lokalen Busse top.

Zwischen unseren Unterkünfte haben wir uns meistens einen Fahrer organisiert. Das war mit Kindern und Gepäck die entspannteste Methode. Zwischen Hiriketiya und Hikkaduwa haben wir den Zug genommen, was eine tolle Erfahrung war. Es war ein entspanntes Reisen und man ist mit Mitreisenden ins Gespräch gekommen.

Aktivitäten mit Kindern

Mirissa

  • Mirissa Beach
    • Mirissa Beach ist der zentrale Strand und daher sehr belebt. Wir haben uns jeweils an den äußeren Enden einen Schattenplatz gesucht, denn dort gab es ruhigeres Wasser. Auf Grund von vorgelagerten Felsen konnten die Kinder dort gut schwimmen. In den Strandbars gab es gekühlte Kokosnüsse oder Eis. Wir haben uns als ersten Strand unserer Reise wohl gefühlt. Zum Ankommen perfekt.
  • Coconut Tree Hill
    • Coconut Tree Hill ist ein ziemlicher Touristenmagnet. Wir genossen den Sonnenuntergang dort und es war gut besucht aber wir haben trotzdem einen netten Platz gefunden.
  • Weligama Beach
    • Mit dem TukTuk sind wir zum Weligama Beach gefahren und haben uns dorten auf Liegen gemütlich gemacht. Uns hat der Weligama Strand nicht überzeugt. Es waren viele Surfschulen im Wasser, das Wasser war nicht sehr klar aber dafür nicht so hohe Wellen.
  • Massage
    • Für eine tolle Massage kann ich Deergayu Wellness Ayurvedic Spa Mirissa empfehlen. Es war eine tolle Entspannung und ich habe mich sehr wohlgefühlt.

Ella

  • Udawalawe-Nationalpark
    • Den Besuch der Udawalawe Nationalpark haben wir verbunden mit dem Transfer zwischen Mirissa und Ella. Wir sind in Ella um 6 Uhr morgens losgefahren um früh im Nationalpark zu sein. Dort sind wir umgestiegen in einen Safari-Geländewagen und die Entdeckungstour hat begonnen. Es dauerte 20 Minuten bis wir direkt am Weg einen Elefanten gesehen haben. Der war so nah, dass wir ihn hätten anfassen können. Es war sehr beeindruckend. Neben weiteren 6-8 Elefanten entdeckten wir noch Affen, Vögel und Krokodile. Die Affen haben uns einen Streich gespielt, weil sie in einer Pause unsere Reiswaffeln aus dem Jeep gestohlen. Die Wege im Nationalpark waren sehr holprig, so dass man stark durchgeschüttelt worden ist. Es war ein tolles Erlebnis für die Kinder.
  • Little Adam’s Peak Trailhead
    • Mit dem TukTuk (Leider funktioniert PickMe nicht in Ella) sind wir zum Little Adam’s Peak gefahren. Das TukTuk kann ein Stück den Berg hochfahren, so dass der Weg zur Spitze nicht mehr so weit war. Der Weg war zwar steil ist aber mit den Kindern gut machbar. Der Ausblick auf die anderen Gipfel und die Natur von oben war echt beeindruckend.
  • Zugfahrt
    • Wir wollten unbedingt die berühmte Strecke über die Nine Arche Bridge fahren und sind auf den Calypso Special Train gestoßen. Das ist ein spezielles Angebot für Touristen und kostet pro Richtung 2500 Rs. Wir sind mit dem Taxi nach Demodara gefahren und dort in den Calypso Zug eingestiegen. Es war nicht überfüllt, wir konnten aus den Türen schauen und es gab sogar einen offenen Wagen mit Live Musik. Auf der Nine Arche Bridge ist der Zug für 15 Minuten angehalten und man konnte aussteigen um Fotos zu machen. Gefahren sind wir bis Bandarawela und mit dem TukTuk zurück. Die Fahrt mit dem Calypso Zug können wir nur voll empfehlen.
  • Teeplantage
    • Zu einem Besuch in Ella gehört auch die Besichtigung einer Teeplantage. Wir können Ella Organic Tea Garden voll empfehlen. Das ist eine familiäre Öko-Plantage auf der es auch andere Bäume und Pflanzen zu sehen gibt. Der Besitzer gibt selbst die Führung, erklärt sehr viel und die Verkostung war lecker. Wir haben viel gelernt und würden jedem diese Plantage empfehlen. https://www.ellaorganicteagarden.com/

Hiriketiya

  • Hiriketiya Beach
    • Der entspannte Surfer-Vibe am Hiriketiya Beach hat uns sehr gut gefallen. Wir haben es genossen in einem der Strandbars eine Erfrischung zu uns zunehmen und das Treiben zu beobachten. Zum Baden hat uns der Strand nicht gefallen, weil wenig Platz zum Liegen und Buddeln war.
  • Dickwella Beach
    • Zum Baden sind wir an den östlichsten Punkt des Dickwalla Strands gefahren. Dort war es deutlich ruhiger und entspannter. Die Kinder konnten dort im Sand buddeln und das Meer war ruhiger und so zum Baden geeignet.

Hikkaduwa

  • Galle Fort
    • Mit dem Bus sind wir nach Galle gefahren und sind anschließend durch die Gassen vom Galle Fort geschlendert. Die Atmosphäre in der kolonialen Festung ist toll. Der schönste Abschnitt war vom Leuchtturm zur Flag Rock Bastion auf der Stadtmauer mit Blick aufs Meer zu gehen.
  • Narigama Beach
    • Weil uns die zentralen Stände in Hikkaduwa nicht gefallen haben, sind wir zum Narigama Beach mit dem TukTuk gefahren, weil es dort deutlich ruhiger und entspannter war. Wir genossen den Vormittag mit auf unserem Strandtuch unter einer Palme. Der Wellengang ist hoher dort, so dass Baden mit den Kindern nicht möglich war. Dafür haben wir uns ein Bodyboard gemietet und sind die Wellen gesurft.
  • Turtle Beach
    • Den Turtle Beach können wir nicht empfehlen, obwohl wir Schildkröten entdeckt haben. Um die Schildkröten war ständig sehr viele Menschen unterwegs, die die Tiere sogar ständig gestreichelt haben.

Kulinarisches

Unterkünfte

  • Ella
    • Wir haben im Pepper Garden Resort (https://maps.app.goo.gl/GbnNPE13hwvp1Nco7) übernachtet und können es total empfehlen. Es liegt außerhalb des trubeligen Ellas mitten in einer ruhigen Teeplantage mit einem phänomenalem Ausblick. Die liebe und hilfsbereite Besitzerin serviert ein leckeres Frühstück.
  • Hiriketiya
    • Das Hidden Heaven (https://maps.app.goo.gl/zvpJ5rTgdpXfeFKm9) war unsere Unterkunft in Hiriketiya. Eine moderne Unterkunft mit netten und hilfsbereichten Mitarbeitern. Wir hatten eine Küche, was mit Kindern definitv ein Vorteil ist. Allerdings liegt die Unterkunft ungefähr 20 Minuten zu Fuß zum Strand. Für uns war es das aber wert.
  • Hikkaduwa
    • Wir haben in der My Home Villa (https://maps.app.goo.gl/3WCM4MC7X6EMfaV96) übernachtet und uns sehr wohlgefühlt. Dei Ferienwohnung ist gut und gemütlich ausgestattet (mit Küche) und der Vermieter super nett und hilfsbereicht.

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